04.07.2016

KOLUMNE: FASHION WEEK BERLIN 2016 (TAG 1 + 2)

Odeur SS17

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Die Berliner Fashion Week 2016 ist vorüber. Das wohl wichtigste Ereignis der Modewelt findet zwei Mal im Jahr statt und versammelt die deutsche und internationale Modeindustrie in der Hauptstadt. Auch ich habe mich seit Wochen auf zahlreiche coole Events, Fashion Shows und Messen gefreut. Teil 1 meines persönlichen Rückblicks.


FW Tag 1: Ivanman, Fashion Blogger Café, Thomas Hanisch und Odeur Studio

Ivanman SS17

Dienstag vormittag. Der erste Tag der Fashion Week Berlin begann für mich mit der Show von Ivanman Berlin. Mir persönlich hat die Präsentation der neuen Sommerkollektion des Designers sehr gut gefallen: Klassische Schnitte. Schwarz in Kombination mit strahlenden Farben wie türkis, zusammen mit weichem beige und altrosa. Sehr gelungen, wie ich finde. 

Der Designer bewies, dass auch Männer nicht vor feminin anmutenden Farben zurückschrecken müssen. Tatsächlich inspirierte mich die Kollektion sogar dazu, wieder mehr Farbe im Alltag zu tragen. Hier findest du die komplette Kollektion von Ivanman.

Fashion Blogger Cafe
Styleranking Blogger Cafe

Nach der Ivanman Show im Collector's Room in Berlin ging es gleich weiter zum berühmten Fashion Blogger Café im Bikini Berlin. Vor zwei Jahren war ich schon einmal zu Besuch und habe mich dementsprechend besonders auf dieses Event gefreut. Organisiert vom Online-Magazin Styleranking trifft man jedes Jahr etliche modeaffine Blogger, mit denen man sich austauschen kann, sowie coole Brands. Der perfekte Ort, um neue Leute kennen zu lernen.

Thomas Hanisch SS17
Hanisch SS17
Thomas Hanisch SS17
Meine zweite Show an diesem Tag war die von Thomas Hanisch, einem jungen, aber sehr talentiertem Designer. Mit seiner Arbeit kombiniert er die Kunst- und Modewelt, sowie zukunftsgerichtete Stoffe und Schnitte. Dieses Mal präsentierte der Jungdesigner das zweite Mal seine Kollektion auf der Fashion Week in Berlin.

Zwar handelt es sich dabei ausschließlich um eine Womenswear-Kollektion, doch die Looks haben mir sehr gut gefallen. Hanisch kombiniert Selbstbewusstsein und Pariser Eleganz: Extravagante Formen, Materialien und Muster bilden die Grundlage der Kollektion. Neben klassischem schwarz und weiß überwiegten knallige, starke Farben wie rot und orange. Mich erinnerten die Outfits an die 60er Jahre. Hier findest du mehr Bilder zur Kollektion von Thomas Hanisch.

Odeur Studio SS17
Odeur Studio Collection
Odeur Studio SS17
Die Modenschau von Odeur Studio sorgte für einen schönen Abschluss von Tag 1: Die schwedische Marke vetritt genau meinen Stil: Minimalistisch, clean. Schwarz als Grundlage der meisten Outfits. Genau aus diesem Grund habe ich mich am meisten auf diese Fashion Show gefreut. Auch bei der Sommerkollektion blieb sich Odeur Studio treu; arbeitete aber trotzdem viele neue Stoffe und Muster ein.

Neben einer blauen Bomberjacke befinden sich silber-metallischfarbene Regenjacken in der neuen Kollektion. Die schwarz-weißen Teile überwiegen zwar, aber das bedeutet keinesfalls Langeweile. Ganz im Gegenteil: Moderne Schnitte, Materialmix, sowie leichte, sportliche Akzente haben bei mir viel Eindruck hinterlassen. High-Street-Fashion, würde ich sagen. Auch bei der Präsentation hat sich die Odeur Studio viele Gedanken gemacht: Der Live-Gesang und die Piano-Musik nahmen die Gäste förmlich für sich ein.



FW Tag 2: Ethical Fashion Show, Premium und Hallhuber Fashion Cocktail

Ethical Fashion Show Berlin

Tag 2 war für mich der typische Messetag. Solche Messen sind für gewöhnlich nicht für die Öffentlichkeit bestimmt, sondern eher für Einkäufer bzw. Großhändler. Auf den Fashion Trade Shows präsentieren beinahe alle Marken ihre neuen Kollektionen. Auch sind diese Messen dafür gedacht, neue Kontakte zu knüpfen und ins Gespräch zu kommen.

Da es zur Fashion Week in Berlin über 5 Stück dieser Exhibitions gibt, musste ich aus zeitlichen Gründen leider priorisieren. Letztendlich wollte ich unbedingt die Ethical Fashion Trade Show sehen, weshalb es mich zuerst dorthin verschlug. Besonders spannend finde ich, dass sich bei dieser Messe alles um umweltfreundliche, faire Mode dreht. Nachhaltigkeit und modische Tragbarkeit sind das höchste Ziel der Veranstalter.

Eco-Mode haftet noch immer ein schlechter Ruf an. Doch spätestens seit Armedangels weiß man, das faire Mode nicht an gutem Design einbußen muss. Tatsächlich war die Ethical Fashion Trade Show leider kleiner als ich erwartet hatte - das zeigt, dass dieser Bereich in der Mode noch immer großes Potenzial hat. Immerhin war mein Eindruck, dass viele der vertretenen Marken großen Wert auf Design legen. Ich bin gespannt, wie sich das Thema Eco-Fashion weiterentwickelt.

Nachdem ich noch einen Abstecher zur Premium gemacht hatte, besuchte ich zusammen mit Julia den Hallhuber Pop-Up Store für ein paar leckere Cocktails.

Hallhuber Store Berlin Mitte
Hallhuber Pop-Up Store

Das war Teil 1 meiner Fashion Week Reihe. Im nächsten Teil meines persönlichen Rückblicks geht es unter anderem um die Kollektion von Julian Zigerli, die Hashmag Blogger Lounge und die Michalsky StyleNite.

Warum ich auch jetzt noch die Nachwehen der Fashion Week spüre, aber trotzdem gerne jedes Mal wieder hin möchte, erfahrt ihr in wenigen Tagen. Wart ihr auch schon einmal auf der Fashion Week? Falls ja, in welcher Stadt?


Kommentare:

  1. Berlin Fashion Week looks so fun! I enjoyed this post :)
    www.samanthamariko.com

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  2. Amazing pictures! I wish I could been there!
    http://freshisyummy.blogspot.com/2016/07/in-my-blood.html

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  3. Du Glücklicher, ich bin total neidisch, wie gern wäre ich auch mal auf einer Fashion Week. Die Events hören sich nach einer Menge Spaß an. :)
    Freu mich schon auf den nächsten Post. :)

    LG Pierre

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